Versicherung für Tresore

Versicherung für Tresore

19. Mai 2024 / Andreas Kirchner

Was Sie über den Versicherungsschutz für Tresore wissen sollten

Eine wichtige Rolle beim Versicherungsschutz bildet die Ausstattung und Zertifizierung eines Tresors. Wenn sie sich selbst also einen Tresor oder Safe anschaffen wollen, um darin ihre Wertgegenstände unterbringen und versichern zu lassen, müssen Sie spezifische Voraussetzungen erfüllen. Wir werden uns in diesem Ratgeber ausführlich dem Schutz mit einem Tresor widmen und auf die wesentlichen Vorschriften näher eingehen.

Grundsätzlich bestimmt die Zertifizierung, welche Wertsachen sie überhaupt in einem Tresor verstaue können. Wollen Sie also im Schadensfall von dem vollen Versicherungsschutz Gebrauch machen, müssen Sie spezifische Voraussetzungen erfüllen. Was versteht die Hausratversicherung überhaupt unter Wertsachen? Zu den Wertsachen gehören Bargeld sowie Geldbeträge auf Datenträgern und Karten. Aber auch Urkunden und Sparbücher ebenso wie Wertpapiere, Schmuck, Medaillen und Münzen sowie Pilze und Antiquitäten Fallen in diesem Bereich. Bei Letzterem sind die Möbelstücke ausgeschlossen.

Wie müssen Wertgegenstände gesichert werden?

Nun reicht es nicht aus ihre Wertsachen einfach nur versichern zu lassen. Sie sollten diese auch entsprechend lagern. Andernfalls wird der Versicherungsschutz schnell erlöschen. Ausgehend von den Vorschriften der meisten Versicherungen gehören die Wertsachen wie Bargeld, Schmuck und Urkunden in einen akzeptierten Safe oder Tresor, der den Voraussetzungen der Versicherungsgesellschaft entspricht. Wenn Sie diese Vorschriften nicht befolgen, können Sie nur von einem limitierten Versicherungsschutz ausgehen. Sie sollten also einen Blick auf die Bedingungen im Hinblick auf den Versicherungsschutz werfen. Je nach Versicherung gibt es auch Grenzen für die Entschädigung, die wiederum versicherungsvertraglich individuell geregelt sind.

Eine Absicherung ihrer Wertsachen bedarf zunächst einmal einer ordentlichen Versicherung. Sie sollten mit der Versicherung also einen entsprechenden Vertrag abschließen, dem beide Parteien gerecht werden können. Dann gilt es festzustellen, ob die Versicherung den Safe oder den Tresor überhaupt akzeptiert. Er sollte also einer entsprechenden Güte gerecht werden.

Was muss ich beim Kauf des Tresors und beim Versicherungsschutz beachten?

Wenn sie sich mit dem Gedanken tragen einen neuen Tresor oder Wert Schrank zu kaufen, sollten Sie zunächst auf die Voraussetzungen der Versicherung einen Blick werfen. Zunächst einmal sollte der Wertschutzschrank den Vorschriften der DIN EN1143-1 entsprechen. Die jeweiligen Zertifizierungsstellen sind der ISO und der VdS zu entnehmen.

Zunächst einmal sollte der Wert Schutzschrank der erforderlichen Wiederstands klasse beziehungsweise den Widerstandsgrad gerecht werden. Dieser wird mit WG ab gekürzt. Alternativ dazu treffen sie auch auf die Abkürzung RG, diese steht wiederum für den Resistance Grade. Nur so lässt sich die höchst Entschädigung im Versicherungsfall auch wirklich gewährleisten. Es gibt bei den geprüften Tresoren bei den Versicherungen elf verschiedene Versicherungsgrade von 0-10. Jeder einzelne Versicherungsgrad geht mit einer bestimmten Absicherung einher.

Es bleibt also zu sagen, das mit der Höhe des Versicherungsgrad auch die Entschädigungsgrenze für die jeweiligen Wertsachen ansteigt. Es kann also sein, dass zu dem Zeitpunkt für die Wert Entwicklung von einem höheren Wiederstands gerade ausgegangen wird, als diese eigentlich gegeben ist. Davon sollten Sie unbedingt ausgehen, vielleicht schaffen sie sich in den nächsten Jahren weitere Wertgegenstände an. Sie werden von diesen Überlegungen also profitieren, wenn sie nicht jedes Mal einen neuen Tresor kaufen wollen. Wer nicht ständig nach einem passenden Schlüssel suchen möchte, sollte sich von Anfang an für einen Tresor mit einem Zahlenschloss entscheiden. Dieses Zahlenschloss funktioniert entweder mechanisch oder elektronisch.

Grundsätzlich erkennen Sie die wichtigsten Merkmale eines Tresors für die Versicherung an dem Zertifikat beziehungsweise der Prüfplakette. Diese befindet sich bei den meisten Tresoren auf der Innentür. Zu den wesentlichen Informationen gehört das Prüfzeichen, der Widerstandsgrad und die Anerkennungsnummer ebenso wie die Masse in Kilogramm, das Baujahr und die Fabrikationsnummer.

Welche Sicherheitsstufe sollte ein Tresor überhaupt haben?

Diese Frage lässt sich nicht einfach beantworten. Es bleibt also davon auszugehen, wie viel sie überhaupt versichern wollen und was sie in einem Tresor unterbringen. Entspricht der Tresor zum Beispiel den Widerstandsgrad oder der Sicherheitsstufe null, ist in der privaten Nutzung einen Wert von 40.000 € abgedeckt und in der gewerblichen Nutzung 10.000 €. Bei der Sicherheitsstufe zwei sind das schon im privaten Sektor 100.000 € und im gewerblichen Bereich 50.000 €. Sie können davon ausgehen, dass gewerbliche Wertgegenstände immer unter den privaten werden liegen. Von daher sollten Sie für ihren Betrieb, das Büro oder die Gastronomie immer zu der nächst höchsten Sicherheitsstufe greifen.

Was bedeuten die Sicherheitsstufen der Tresore?

Grundsätzlich sollen die Sicherheitsstufen oder Wiederstands gerade eine bessere Orientierung im Vergleich der Tresore für die Versicherungen bieten. Je höher die Sicherheitsstufe für einen Tresor ausfällt, desto besser ist auch seinen Schutz oder Widerstand zu bewerten. Das macht sich zum Beispiel in einer festen und widerstandsfähigen Wand bemerkbar.

Welche Tresore sind für die Versicherung am besten?

Das kommt auch wieder darauf an, was sie in einem Tresor unterbringen wollen. Im privaten Rahmen können schon die kompakt den Tresor mit Zahlenschloss und einer zusätzlichen Verankerung an der Wand oder dem Fußboden sehr hohe Sicherheitswerte und einen umfassenden Schutz gewährleisten. Wenn sie aber in einem Tresor sehr kostspielige Wert Gegenstände über 50.000 € unterbringen, sollten Sie in einen Wertschrank einer hohen Sicherheitsklasse investieren, der mit über 200 kg ein umfassendes Maß an Schutz bietet.

Was kostet ein sicherer Tresor?

Im Prinzip schützt der Tresor sie gegen hohe Wertverluste, deshalb sollten Sie nicht zu niedrig beim Kauf kalkulieren. Es kommt ganz auf den Aufwand und die Sicherheitsklasse an, was sie für einen Tresor ausgeben müssen. Die soliden Modelle liegen zwischen 304 100 €. Es gibt also einen einfachen Tresor für den privaten Bereich schon für 300 €. In Gänze kann sie die Anschaffung eines guten Tresors bis zu 1000 € kosten und im Ernstfall jede Menge Folge Kosten und hohe Verluste vermeiden.

Andreas Kirchner
Andreas Kirchner ist Herausgeber des Magazins ratgeber-sicherheit.info. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen alle relevaten Themen rund um die Sicherheit im Haus, Ihres Kindes, während der Reisen und vielen weiteren Themen vor.

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